Messprinzip

Der Partikelstrahl wird mit einem gepulsten NIR-Laser beleuchtet. Das von den vorbeifliegenden Partikeln reflektierte Laserlicht sowie deren thermische Eigenemission werden über zwei Strahlteiler auf drei Detektoren verteilt und getrennt ausgewertet.

Das Reflexionssignal dient dabei zur präzisen Detektion einzelner Partikel. Ein eigens entwickelter Algorithmus bestimmt den exakten Zeitpunkt des Durchtritts der Partikel durch den Messfleck und berechnet daraus die Partikelgeschwindigkeit. Gleichzeitig erfolgt eine Aufteilung der thermischen Emission in zwei Spektralbereiche. Aus dem Intensitätsverhältnis dieser beiden Signale wird nach dem Prinzip der Zweifarbenpyrometrie die Oberflächentemperatur des Partikels ermittelt.

Auf diese Weise können in Echtzeit bis zu 300 Partikel pro Millisekunde analysiert werden. Dabei werden Geschwindigkeiten im Bereich von 100 m/s bis 1500 m/s sowie Oberflächentemperaturen zwischen 800 °C und 3500 °C zuverlässig erfasst.